Über uns und das Haus
Das alte Fachwerkhauses wurde 1600 erbaut und führte diese Zahl lange im Torbogen Balken. In der Aussendarstellung sind zwei freizügige Fruchbarkeitssymbole auf den Füllhölzern (Balken) zu sehen, die aus der Renaisaince Zeit stammen. Das Haus wurde zu seiner Zeit mit “Utlucht” (Ausbau) erstellt.
Eine Eintragung über die Bewohner des Hauses wurden 1640 vorgenommen. Der Rentmeister Christoffer Hoderson, ein hoher Beamter der gräflichen Regierung. Es folgen weitere Bewohner der Familie Hoderson sowie seine ” Wittib” Witwe Hoderson. Von Hacke zu Mellrich Ferd. Der” Canonicus” Geistlicher Rat, Ferdinand Hoderson (Sohn), der gräfliche Stallmeister Christian Hoderson, Johann Ditrich Antfang (Entenfang), der Goldschmied Koch, der Bürgermeister (1768 -1775) Anton Dederding
Christoph Schmelter gräflicher Jäger der Förster Joan Schmelter, verkauft das Haus an die Eheleute Magdalene Elli Hako und Goldschmied Koch. Kaufvertrag: Haus nebst Scheune, Brunnen im Innenhof, ” Abtritt” (PLUMSKLO), zwei im Haus befindliche Öfen, einem herteysen (Eisener Herd) nebst ge- und bewohnheiten u. kirchständigen, u. begräbnissen, für 400 Reichstaler 1747
Zurückgekauft: 1777 Christoph Schmelter, Schwager und Tochter, dann Christ. Grondorf. Vorher haben das Haus der Gastwirt Gerh. Vullinghof, dann der Handelsmann und Gastwirt Bernhard Hammelmann bewohnt. Im Haus wohnte noch der Wundarzt Fiorini, Bäckermeister Peter Ferdinand Grondorf, Ww. Anna Maria von der Hoya der Kupferschmied Wenzel Anton Grondorf, 1857 der Gastwirt Karl Grondorf, 1884 Bäcker Ferdinand Kleineheinrich, 1897 der Gastwirt Josef Wonnemann und Ehefrau Betta.
Erichtung einer Backstube. Bäckermeister Heinrich Pelkmann und Grete geb. Wonneman. Heinrich Pelkmann stammten aus Langenberg. 1899 Errichtung eines Kolonialwaren Ladens, Bernhard Pelkmann (Sohn) übernahm die Gastwirtschaft, Laden und Bäckerei. Bernhard Pelkmann verstarb ohne Nachkommen. Erben waren seine Neffen. Verkauf an Familie Akman.
Besonderheit im Gastraum eine Holzfigur 60 cm hoch, und 100 Jahre alt, “Gambrinus” der König des Bieres. Im Sockel ” Gott erhalte, Hopfen und Malz”. Spitzname des Lokals ” Zum guten Hirten”

